GBIF ist mehr als Typenerfassung

Das Grundziel von GBIF ist es, Informationen über die Lebensformen unseres Planeten verfügbar zu machen.

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen einige Anwendungen vorstellen - teils aus unserer eigenen Forschung, teils von anderen Arbeitsgruppen - die sich mit den im Knoten "Evertebrata II" behandelten Tiergruppen beschäftigen.


Einstiegsliteratur

Möchten Sie sich in eine Tiergruppe neu einarbeiten? Hier finden Sie die wichtigsten Bücher und Zeitschriftenaufsätze!

 

Literatur online
Arbeiten Sie an der Revision einer Tiergruppe? Dann haben Sie sicher auch schon die Unfreundlichkeiten der Bibliotheken zu spüren bekommen, wenn Sie ein altes Werk (vor 1900) benötigen: "Ausleihe ist nicht möglich und kopieren dürfen Sie das Buch/den Aufsatz auch nicht". Möchte man eine Reproduktion, ist das langwierig oder teuer (meist beides). In den Sammlungen der Museen findet sich viele dieser Werke, doch können diese Institutionen aufgrund ihrer dünnen Personaldecke Leih- und Kopierwünsche nur eingeschränkt erfüllen. Und auch hier werden die wertvollen, alten Raritäten nicht herausgegeben. Das ist natürlich verständlich: Jedes Lesen, jedes Kopieren birgt die Gefahr einer - oft unvermeidlichen - Zerstörung der Kostbarkeit (z. B. bleichen die Farben der lithographischen Tafeln aus). Daher werden diese Werke nicht mehr verliehen. Damit sie aber von allen - Wissenschaftlern und sonstigen interessierten Personen - gelesen werden können, werden sie gescannt und als digitale Kopien ins Internet gestellt.

Die hier angebotenen digitalen Kopien stammen größtenteils aus den Beständen der Zoologischen Staatssammlung - mögen andere Institutionen folgen...


Digitale Bestimmungshilfen

Für viele Tiergruppen gibt es zwar gute Bestimmungsliteratur, aber für denjenigen, der das Tier nie gesehen hat, ist es schwer, sich vorzustellen, wie es denn nun aussieht. Ein aktuelles Beispiel sind die Hornmilben (Oribatida). Das wichtigste Grundlagenwerk für die deutsche Fauna enthält nur einige wenige, schlechte Zeichnungen. Daher gilt ihre Bestimmung als schwierig, was sie gar nicht ist, wenn man sich die Arten erst einmal eingeprägt hat. Probieren Sie es selbst aus - mit unserem Online-Atlas.


GIS-Anwendungen: Monitoring und Kartografie

Diese Rubrik hat den engsten Bezug zur Sammlungserfassung. Hier werden Fragen beantwortet wie: Wo ist eine bestimmte Art (Gattung, Familie...) verbreitet? Wie viele (und welche) Arten gibt es ein einem Gebiet? Können wir schon Arealveränderungen feststellen? Grundlage dieser Fragen ist die Erfassung der Sammlungen von Museen, die momentan im Vordergrund von GBIF-Deutschland steht. Hier wollen wir ihnen an einigen Beispielen zeigen, was mit diese Daten getan werden kann. Dabei werden sie feststellen, dass viele dieser Beispiele von unbezahlten Forschern, die oft in einem anderen Beruf arbeiten, realisiert wurden. Ist das vielleicht auch eine Aufgabe für Sie?

 

Letzte Änderungen: 05.02.2004

GBIF Juni 2010

Bereits am 24. Juni 2010 unterzeichneten GBIF und die LifeWatch Infrastruktur für Biodiversitäts- und Ökosytemforschung einen Kooperationsvertrag (Memorandum of Cooperation, MoC). Die Kräfte beider Organisationen sollen für die Entwicklung und Nutzung biodiversitätsinformatischer Infrastrukturen zum Nutzen aller gebündelt werden.

AlgaTerra Daten in GBIF

LifeWatch Survey April 2010

Im Rahmen von LifeWatch WP3 (Wissenschafts-Netzwerk Strategie) läuft noch bis 22. April 2010 eine Umfrage, um zu erfahren, welche wissenschaftlichen Fragestellungen zurzeit noch nicht beantwortet werden können aber in naher Zukunft im Rahmen von LifeWatch beantwortet werden könnten. Es geht um nicht weniger als die Zusammenstellung der künftigen Herausforderungen der Biodiversitätsforschung für Wissenschafts-Netzwerke.

Jahr der Biodiversität 2010

Die Vereinten Nationen haben 2010 zum Internationalen Jahr der Biodiversität erklärt. Die Global Biodiversity Information Facility (GBIF) unterstützt diese Initiative. Die Erhaltung der Biodiversität unserer Erde ist nicht denkbar, ohne die Artenvielfalt und ihre Gefährdungen zu kennen. GBIF leistet seit 2001 einen signifikanten Beitrag zur Kenntnis durch offenen und freien Zugang zu Biodiversitätsdaten, die für Nutzer wie für weitergehende Analysen zur Verfügung stehen.

Paläontologie-Knoten

Die erste Webseite für den Paläontologie-Knoten von GBIF-D wurde erstellt

Life Watch Online Survey launched

The European FP7-ESFRI project LifeWatch, e-science and technology infrastructure for biodiversity research and observatories is now one year into its preparatory phase, and in the next decade, LifeWatch will construct and bring into operation the facilities, hardware, software and governance structures for all aspects of biodiversity research. (...)

Workshop Biodiversitätsinformatik

Bei der diesjährigen Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik wird es am 28.9. einen halbtägigen "Workshop Biodiversitätsinformatik" geben. Beiträge können bis zum 26.4.2009 eingereicht werden (Weitere Informationen).

GBIF Webseite zieht um

16/03/2009 (All day)
Heute wurde die Portierung der GBIF Deutschlande Website von Zope nach Drupal abgeschlossen. In diesem Zuge wurde der bestehende Inhalt in das CMS Drupal 6.1 unter Beibehaltung der bislang gültigen URLs überführt.
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