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GBIF-Workshop Vertebrata in Bonn

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Ort: Zoologisches Forschungsinstitut und Museum Alexander Koenig, Adenauerallee 160 , D- 53113 Bonn

Zeit: Donnerstag, 26. April 2001, Beginn: 9:00, Ende: gegen 16:00

Teilnehmer: siehe Anlage

TOP 0: Begrüßung und Einführung in die Thematik

Herr Naumann begrüßt die Anwesenden und erklärt das Anliegen des Workshops:
Wie kann ein signifikanter Vertebraten-Unterknoten zu einem deutschen GBIF-Knoten organisiert und strukturiert werden ?

TOP 1: 
a. Kurze Vorstellung von GBIF; (vgl. auch Homepage der GBIF http://www.gbif.org)
b. Ziele und Aufgaben eines deutschen GBIF-Knotens
c. Informationen über das Bonner Vortreffen
durch Dr. Christoph Haäuser, Stuttgart, Chairman des GBIF-Gouverning Board

a. Herr Häuser erklärt, dass sich GBIF aus der Megascience Forum Working Group on Biological Informatics der OECD entwickelt hat. Erklärte Ziele von GBIF sind, Biodiversitätsdaten weltweit zu erfassen, zusammen zu führen und über intelligente Oberflächen-Tools verfügbar zu machen. GBIF befindet sich noch in der Gründungsphase. Ein Memorandum of Understanding wurde inzwischen von 29 Ländern unterzeichnet, davon sind 14 zahlende Mitglieder stimmberechtigt (darunter die Bundesrepublik Deutschland). Ab Herbst soll das internationale Sekretariat mit 12-20 Mitarbeitern eingerichtet werden, als Standort haben sich Australien, Dänemark, Niederlande und Spanien beworben. Im Juni wird in Bonn über den endgültigen Sitz von GBIF entschieden.

b. Mit der nationalen Umsetzung wurde das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) betraut. Eine erste Vorabbesprechung fand unter Teilnahme der meisten größeren Biodiversitäts-Einrichtungen im März im BMBF statt. Dort wurde die Veranstaltung von kleineren Workshops wie dem heutigen angeregt. Es erschien dort denkbar und sinnvoll, die deutschen die Beiträge über sechs Unterknoten (Vertebrata, Mykologie, Höhere Pflanzen, marine Organismen, Arthropoda und Mikro-Organismen) sowie einen IT-Bereich zu koordinieren.

c. Allen Teilnehmern der bisherigen Workshops wurde ein 6 Punkte umfassender Fragekatalog vorgelegt, der nachfolgend unter der Leitung von Herrn Naumann für den Teilknoten "Vertebrata" diskutiert wird.

(1) Ist die vorgeschlagene Begrenzung des Kompetenzbereiches "Vertebrata" sinnvoll ? 

  • An der phylogenetisch-systematischen Einheit "Wirbeltiere" wird festgehalten.

(2) Welche deutschen Institutionen sind technisch und personell in der Lage, koordinierende Funktionen bei der Etablierung des Teilknotens wahrzunehmen ?

  • Folgende Institutionen wurden erwähnt und zur Berücksichtigung vorgeschlagen:
    Staatliches Museum für Naturkunde, Karlsruhe
    Phyletisches Museum, Jena
    Heineanum, Halberstadt
    Überseemuseum, Bremen (Typenmaterial)
    Institut für Haustierkunde, Kiel
    Landesmuseum Hannover (Sammlung Kirchhoff mit Typenmaterial)
  • zur Mitarbeit wurden ferner vorgeschlagen:
    das Institut für Zoo- und Wildtierforschung, Berlin
    Fischereiverbände
    Zoologische Gärten
  • Außer den anwesenden Institutionen werden ... diskutiert.

(3) Welche deutschen Institutionen besitzen ..für GBIF relevante Ressourcen?

  • Folgende externe Datenbanken sind den Anwesenden bekannt und sollten berücksichtigt werden:

Herpetologie:
- Living Reptiles von Peter Uetz,University of Washington: http://www.embl-heidelberg.de/~uetz/LivingReptiles.html 

Ornithologie:
- Birds of the World -- current valid scientific avian names. Sibley & Monroe and AOU Checklist (7th Ed.): http://www.zoonomen.net/ 
- Euring, Europäische Beringungszentrale: http://www.euring.org 
- DO-G -Bibliothek im Naturkundemuseum Berlin: http://ornithologie.de/org/dog/doglitdif.htm 
- Monographien der DO-G Bibliothek inWilhelmshaven: http://www.uni-frankfurt.de/dog/Bibliothek.html;

Ichthyologie:
- Fishbase: A global Information system on fishes: http://www.fishbase.org/home.htm 

Theriologie:
- Mammal species of the world. Http://nmnhwww.si.edu/msw 

  • Herr Rödel, Würzburg, schlägt vor, Tonarchive mit einzubeziehen (z. B. Cornell Univ., Univ. Berlin / ehemalige Tembrock-Sammlung);
    evtl. kann auch die Arbeitsgruppe Fledermäuse von Frau Kalko mit einbezogen werden;

Die Teilnehmer stellen kurz den Stand der Datenerfassung ihrer Institutionen vor:
ZMH (Hallermann): Fische 200.000 Daten; Lurche etc. partiell;
ZFMK(Böhme/van den Elzen): Vögel, Säuger partiell, Fische im Ansatz;
ZFMK/GROMS (Riede): Weltregister wandernder Tierarten: http:// www.groms.de bereits im Internet, GIS-Karten für Plausibilitätskontrolle
ZADI: verweist auf Datenbanken der Tierärztlichen Hochschule Hannover; http://www.veterinary?public?health.de
sowie auf Datenbanken von Züchtervereinigungen; Info auf individueller und molekularer Ebene sind vorhanden;
SMNS (Woog): Fische zu 95% auf EDV, Vögel etwa 20%
SNSD (MTKD) (Ziegler): eine EDV-Stelle ist beantragt;
MNG (Ansorge): in Ostdeutschland sind kaum Datenbanken eingerichtet; eine Ausnahme ist das Phyletische Museum, Jena, das seine Sammlungen EDV erfaßt hat.
ZMB (Frahnert): Inventarstand sehr heterogen; Vogelskelette komplett auf Kartei erfaßt, Bälge zu 5%;
ZSM (Glaw): EDV-Erfassung ist noch neu, Typen haben Priorität.

TOP 3: Konkrete Untergliederung des Bereiches "Vertebrata", Fokussierung auf spezielle Themen und Verantwortlichkeiten

Folgende Themenkomplexe wurden alternativ als geeignet diskutiert:

A. Organismendatenbanken
1. Erstellen von Primärtypenkatalogen
2. Erfassen von Schwerpunktgruppen (z.B: Fledermäuse, Primaten, Kolibris - als Organismengruppen von internationaler Forschugnsrelevanz, für die die deutschen Bestände besonders bedeutsam sind; Schwerpunktgruppen wären im Detailverfahren festzulegen)
3. Erfassen von CITES-Arten
4. Erfassen ausgestorbener Arten
5. Erfassen von Arten bestimmter geographischer Regionen (hot spots)
Die Alternative "Totalerfassung" wird zurückgestellt, da ein Fernziel von GBIF eine 90% Erfassung und Verfügbarmachung aller Daten innerhalb von 10 Jahren vorsieht.

B. Literaturdatenbanken:
1. Originalbeschreibungen
2. weiterführende Literatur
3. Expeditionsberichte (Expeditionsrouten für Validitätskontrolle der Fundorte wichtig)

Als taxonomische Koordinatoren für die einzelnen Wirbeltiergruppen werden folgende Personen vorgeschlagen:

Säugetiere: Herr Dr. Hermann Ansorge, Görlitz (zu klären, ob mit MfN Berlin ?)
Vögel: Frau Dr. Sylke Frahnert, Berlin
Herpetologie: Herr Dr. Frank Glaw, München
Fische: Dr. Ronald Fricke, Stuttgart (anzufragen über Frau Dr. Friederike Woog; Zusage liegt mittlerweile vor).

Bis zum 15. 10. 2001 (Stichtag) sollten
- die Namen der Koordinatoren feststehen
- Inhalte und
- Prioritäten der Arbeitsgruppen festgeschrieben sein (Anträge!)

Herr Dr. Jürgen Hoppe, stellt das Datenbankprogramm SysTax der Universität Ulm vor: http://www.biologie.uni-ulm.de/systax/ in dem mehrere (botanische) Datenbanken abgelegt sind.

Zur technischen Seite der Koordinierung des Vertebraten-Teilknotens ist zu klären,
- wer ggf. Serverkosten übernimmt (Koordinierende Einrichtung?)
- wer die Datenbankpflege übernimmt (Institutionen - damit bleiben auch Kontrolle und Verantwortung für die Daten bei den Instituten)

Auf Anfrage berichtet Herr Quintern, als Vertreter des Projektträgers des BMBF, dass die Strukturierung der Teilknoten im Juni abgeschlossen werden soll, daß es voraussichtlich eine 3jährige Aufbauphase mit Zwischenevaluierung geben wird und dass ein nachfolgender 5 Jahresplan (3+2 Jahre) realistisch ist; Fördermöglichkeiten für die Teilprogramme sind vom BMBF bisher nicht weiter strukturiert oder bekannt gegeben; die Teilnehmer sollten auch entsprechende EU-Initiativen nutzen.

Als letzter Punkt wird die technische Seite angesprochen (Anbindung ans Netz). Dies zu lösen wird aber Aufgabe der TI-Teilbereichskoordinatoren sein; als Modell-Lösungen werden die ENHSIN- und SysTax- Datenbanken mit ihren Sicherheitsvorkehrungen vorgestellt. Ein eigener IT-workshop hat die Schaffung übergeordneter Strukturen über die ZADI vorgeschlagen. Bei dieser Lösung bleibt die Pflege der Datenbanken in der Zuständigkeiten der einzelnen Häuser und es müssen geeignete Schnittstellen zu den entsprechenden Datenbanken geschaffen werden. Hierbei wichtig: Vereinbarung von Standards.

Teilnehmer am GBIF-Workshop Vertebrata, vom 26. 04. 2001:

Ansorge, Hermann, MNG, Am Museum 1, 02806 Görlitz
Böhme, Wolfgang, ZFMK, Adenauerallee 160, 53113 Bonn
Brake, Irina, ZEFOD, ZFMK Adenauerallee 160, 53113 Bonn
Bremond, Jörg, ZADI, Villichgasse 17, 53177 Bonn
Elzen, Renate van den, ZFMK, Adenauerallee 160, 53113 Bonn
Frahnert, Sylke, MNB, Invalidenstraße 43, 10115 Berlin
Glaw, Frank, ZSM, Münchhausenstraße 21, 81247 München
Hallermann, Jakob , ZMH, Martin-Luther-King-Platz 3, 20146 Hamburh
Häuser, Christoph, SMNS, Rosenstein 1, 70191 Stuttgart
Holstein, Joachim, SMNS, Rosenstein 1, 70191 Stuttgart
Hoppe, Jürgen, Systematische Botanki & Ökologie, Universität Ulm, 89069 Ulm
Köhler, Jörn, BIOTA-Ost, ZFMK, Adenauerallee 160, 53113 Bonn
Lampe, Karl-H., ZFMK, Adenauerallee 160, 53113 Bonn
Naumann, Clas, M., ZFMK, Adenauerallee 160, 53113 Bonn
Quintern, Lothar, BMBF, Godesberger Allee 119, Bonn
Rödel, M.O., Biozentrum, Zoologie 3, Am Hubland, 97079 Würzburg
Woog, Friederike, SMNS, Rosenstein 1, 70191 Stuttgart
Ziegler, Thomas, SNDS (MTKD), Königsbrücker Landstraße 159, 01109 Dresden

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