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Senckenberg wird Partner des DNA-Bank-Netzwerks

 

Mit dem Naturkundemuseum Senckenberg bekommt das DNA-Bank-Netzwerk einen weiteren starken Partner © Senckenberg

 
Die DNA-Bank der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und des Biodiversität und Klima Forschungszentrums (BiK-F) ist neues Mitglied des DNA-Bank-Netzwerkes. Damit sind DNA-Proben aus den naturkundlichen Sammlungen des Senckenberg Forschungsinstituts auch über das Portal des Netzwerks weltweit zugänglich. Bisher gehören dem Verbund sechs weitere Forschungseinrichtungen aus dem In- und Ausland an und stellen über 60.000 Proben gemeinsam zur Verfügung. Um die Daten an GBIF und das DNA-Bank-Netzwerk zu liefern wird BioCASe verwendet.
 
Das Senckenberg Naturmuseum ist eines der größten Naturkundemuseen in Deutschland. Die DNA-Bank der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung wurde 2007 eingerichtet und wird seit 2010 gemeinsam vom Senckenberg Forschungsinstitut und vom Biodiversität und Klima Forschungszentrum als Schnittstelle zwischen Forschung und Sammlung betrieben. Den Schwerpunkt der zur Zeit etwa 5000 Proben umfassenden DNA-Sammlungen bilden Pflanzen aus Mitteleuropa und Südamerika. Daneben gibt es größere Sammlungen südamerikanischer Schmetterlinge und eine mehrere tausend Belege umfassende Sammlung von falschen Mehltaupilzen.
 
Die DNA-Bank der Senckenberg Gesellschaft umfasst sowohl tierische als auch pflanzliche Proben © Senckenberg
 
 

Das DNA-Bank-Netzwerk, zu der nun auch die DNA-Bank der Senckenberg Gesellschaft gehört, ist eine Serviceeinrichtung zur Erforschung der biologischen Vielfalt. Es hat zum Ziel DNA- und Gewebeproben für Wissenschaftler weltweit zur Verfügung zu stellen und diese über eine gemeinsame Plattform verfügbar zu machen. Das DNA-Bank-Netzwerk ist darüber hinaus Gründungspartner des Global Genome Biodiversity Network (GGBN) und wird zukünftig auch die gemeinsame Datenplattform des GGBN stellen. Die Datenarchitektur ist stark an GBIF (Global Biodiversity Information Facility) angelehnt und alle zugrundeliegenden Belegdaten werden an GBIF geliefert.
 
 
 
Probenlagerung bei -80°C © Senckenberg
 
Das DNA-Bank-Netzwerk besteht seit 2007 und wurde bis 2011 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Die Koordination des Projektes sitzt am BGBM  (Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem).
  
„Wir freuen uns sehr, dass wir nun diesem Netzwerk angehören“, so Christian Printzen. „Das erleichtert der weltweiten wissenschaftlichen Community den Zugriff auf unsere Proben erheblich.“ Auf Anfrage werden die Proben Wissenschaftlern weltweit zu Forschungszwecken zur Verfügung gestellt.
 
  
Weitere Informationen:
BioCASe              
 
 AutorInnen des Beitrags: Gabriele Dröge (BGBM) & Christian Printzen (SGN)
 
 

 

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